Freitag, Juli 08, 2005

Lebensweisheiten einer Thera-Sitzung...

Hm, das hier ist gar nicht sooo sehr für die Öffentlichkeit gedacht, aber ich mag es gerne hierlassen, zum Lesen für schlechte Zeiten. *g*

1.) Bei Zielen kommt es nicht darauf an, wahrzusagen und alle möglichen Entwicklungen vorherzusagen, sondern nur darauf, wo ich hin will

2.) Es ist sinnvoll, mir das Beste zuzutrauen. Wenn ich dann nicht ganz da ankomme, wo ich hinwill, bin ich in den meisten Fällen immer noch weiter, als wenn ich auf der Stelle stehen bleibe und oft sogar noch besser, als wenn ich mir aus lauter Angst vor dem Versagen weniger zutraue und somit unbewusst auch weniger tue (weil sich der Riesenaufwand ja nicht lohnen würde, weil ich eh nicht ankommen würde)

3.) Selbst wenn ich nicht perfekt bin, bin ich ok!

4.) Etwas Gutes tun wollen und es versuchen (zum Beispiel jemandem ne Freude machen wollen mit einer Kleinigkeit) ist besser, als nix zu tun, weil man Angst hat, dass jemandem die Kleinigkeit zu klein ist. Kleinigkeiten sind schöner als nix... und wenn der andere sich nicht freut, ist das in erster Linie sein Problem... zumindest, wenn ich mir Gedanken gemacht habe und davon ausgehen könnte, dass er sich freut.

5.) Ziele, die ich erreichen will, müssen nicht erreicht werden. Ich kann jederzeit aufhören oder mir ein neues Ziel definieren

6.) Es ist ok, dass ich Probleme habe, weil die Vergangenheit war, wie sie war

7.) Wichtig ist, dass ich mich im Hier und Jetzt entschieden habe, die Probleme zu erkennen und zu bearbeiten

UND: Es ist normal, dass ich die Probleme erst seitdem ich ausgezogen bin habe und dass es schlimmer wurde, als es der Logik nach hätte besser werden müssen...

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